Evangelische Kirche

In den Jahren 1958 bis 1961 wurde die evangelische Kirche in Tiefenbach erbaut. Der Baubeschluss war am 20. Februar 1955 durch die Gemeinde gefällt worden, der erste Spatenstisch erfolgt am 21. Oktober 1958.

Die Kirchengemeinde hatte an Spenden 21000 DM Bargeld bereitgestellt, die Ortsgemeinde stellte das Bauholz aus dem Gemeindewald. Darüber hinaus wurden Tausende Stunden in Eigenleistung eingebracht.

Die Einweihung fand am 12. März 1961 (Sonntag Lätare) statt. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Oberkirchenrat Stöver als Vertreter des Präsens der rheinischen Landeskirche, Superintendent Voget, Pfarrer Böttger, Landrat Rumetsch, Amtsbürgermeister Dr. Vollbracht, Kreisbaumeister Peitz, der Planer Architekt Oertel und Ortsbürgermeister Willi Knebel.

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Darüber hinaus Vertreter der beteiligten Firmen, Dillig und Tries aus Simmern, und u.a. der über 80-jährige Dachdeckermeister Wagner aus Sargenroth. Der Einweihungsgottesdienst begann nachmittags um 14.00 Uhr. Der Festzug versammelte sich an der evangelischen Schule und von dort führte unter Geläut der Glocken der Weg durch das mit Ehrenpforten und Girlanden geschmückte Dorf. 

Nach dem Festgottesdienst gab es im Wolfschen Saal eine Nachfeier für rund 500 Personen. Beteiligt waren die Frauen des Dorfes, der aus 50 Sängerinnen und Sänger bestehende Gemischte Chor, der unter Leitung von Frau Weirich sang.


Barrierefreier Zugang


 

In den Jahren 1958 bis 1961 wurde die evangelische Kirche in Tiefenbach erbaut. Der Baubeschluss war am 20. Februar 1955 durch die Gemeinde gefällt worden, der erste Spatenstisch erfolgt am 21. Oktober 1958.

Die Kirchengemeinde hatte an Spenden 21000 DM Bargeld bereitgestellt, die Ortsgemeinde stellte das Bauholz aus dem Gemeindewald. Darüber hinaus wurden Tausende Stunden in Eigenleistung eingebracht.

Die Einweihung fand am 12. März 1961 (Sonntag Lätare) statt. Unter den zahlreichen Gästen befanden sich Oberkirchenrat Stöver als Vertreter des Präsens der rheinischen Landeskirche, Superintendent Voget, Pfarrer Böttger, Landrat Rumetsch, Amtsbürgermeister Dr. Vollbracht, Kreisbaumeister Peitz, der Planer Architekt Oertel und Ortsbürgermeister Willi Knebel.

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Darüber hinaus Vertreter der beteiligten Firmen, Dillig und Tries aus Simmern, und u.a. der über 80-jährige Dachdeckermeister Wagner aus Sargenroth. Der Einweihungsgottesdienst begann nachmittags um 14.00 Uhr. Der Festzug versammelte sich an der evangelischen Schule und von dort führte unter Geläut der Glocken der Weg durch das mit Ehrenpforten und Girlanden geschmückte Dorf. 

Nach dem Festgottesdienst gab es im Wolfschen Saal eine Nachfeier für rund 500 Personen. Beteiligt waren die Frauen des Dorfes, der aus 50 Sängerinnen und Sänger bestehende Gemischte Chor, der unter Leitung von Frau Weirich sang.


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Glocken und Orgel

Am 15. Juli 1960 erfolgte der Guss der Glocken in einer Westerwälder Glockengießerei. 

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Am 21. Dezember 1960 wurden die Glocken aufgezogen und Tags darauf geweiht.

Presse

Davon berichtet die Presse:

"Am 15. Juli 1960 sind in der bekannten Glockengießerei Rincker in Sinn (Dillkreis) die beiden Glocken gegossen worden. Zwanzig Männer, Frauen und Jugendliche unserer Gemeinde waren damals Zeuge des höchst interessanten Geschehens, wie es Schiller in seinem unsterblichen ,Lied von der Glocke´ so trefflich geschildert hat. Am 2. Dezember kamen die Glocken in unsere Gemeinde. Von den Schulkindern mit Girlanden umkränzt, wurden sie in der Kirche aufgestellt. Nachdem es ermöglicht werden konnte, die Glocken noch vor dem Weihnachtsfest zu montieren, wurde tags darauf die lang ersehnte Glockenweihe durchgeführt. Über 2000 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder waren in dem schmucken Kirchlein inmitten des Dorfes zusammengekommen. Die Feier wurde eingeleitet mit dem gemeinsam gesungenen Choral ,Lobe den Herren, dem mächtigen König der Ehren´.

In seiner Weiherrede hob Pfarrer Böttger hervor, dies sei ein bedeutsamer Tag für die evangelische Gemeinde. Schon zweimal sei in früheren Jahren versucht worden, in Tiefenbach eine evangelische Kirche zu errichten. Beide Versuche sind gescheitert. Nun sei es dank der Opferfreudigkeit der Gemeinde gelungen, das schöne Gotteshaus zu errichten, das in wenigen Wochen fertig und in dem nach einer festen Ordnung Gottesdienst sein wird. Heute gelte es, die beiden Glocken zu weihen. Sie tragen die Inschriften:

*Ich ruf zu dir, Herr Jesus Christ´und ,Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort´.

Wenn in einem so turbulenten Zeitalter die Gemeinde diese Mahnungen beherzige und in diesem Geist zusammenstehe, dann könne sie getrost in die Zukunft sehen. Der Pfarrer schloß mit einem Gebet.

Zunächst war ein Harmonium in der Kirche im Einsatz. Dieses Instrument wurde im Mai 1983 mit einer neuen Orgel ersetzt. Das Geld wurde durch Spenden aufgebracht.